Honig Biene Imker Friedberg

Die Bienen der Imkerei Fiedler stehen in 61169 Friedberg/Hessen in der "goldenen" Wetterau, verteilt inmitten der Ockstädter Streuobstwiesen. Hier sammeln die Bienen zwischen Frühling und Herbst Nektar, Pollen und Baumharze um Honig und Propolis daraus zu produzieren.imkerBienenvolk Imkerei Bienenfiedler Friedberg

Die Bienen wohnen in Holzkästen. Der Honigraum ist durch ein Absperrgitter für die Königin nicht zugänglich, so dass der Honig von den Bienen in unbebrüteten Waben eingelagert werden kann.
Imkerei Friedberg
Sobald die Bienen die Waben im Honigraum mit Honig gefüllt und mit Wachs verdeckelt haben wird der Wassergehalt des Honigs bestimmt. Ist der Wassergehalt unter 18 Prozent können die Waben entnommen und der Honig ausgeschleudert werden. Bei günstigen Bedingungen - viele Blüten und gutes Flugwetter - kann dies mehrmals im Jahr der Fall sein. Das freut den Imker!

Der größte Teil des geernteten Honig wird nach den Richtlinien des DIB (Deutscher Imkerbund) weiterverarbeitet und zum Schluss in Honiggläser abgefüllt. Die kleinere Teilmenge wird gleich zur Metherstellung benutzt.
Ende Juni bereitet sich das Bienenvolk auf den Winter vor und bis zum September werden die männlichen Bienen(Drohnen) von den Arbeitsbienen aus der Bienenwohnung verdrängt. Die Honigräume werden abgenommen und die Bienen gefüttert bis sie genug Vorrat für den Winter eingelagert haben.
Nach der letzten Honigentnahme und vor dem 21. Dezember werden die Bienen gegen die Varroamilbe behandelt. In meiner Imkerei werden dazu für die Bio-Imkerei zugelassene Medikamente benutzt.

Sobald es für die Bienen zu kalt zum Ausfliegen wird sammeln sich die Bienen zu einer Kugel (Wintertraube) in ihrer dunklen Holzkiste. Eng aneinandergekuschelt wärmt das Volk sich und die Königin bis zum Frühjahr. Wenn es im Frühjahr wärmer wird beginnen die Bienen wieder damit den Nektar der Frühblüher zu sammeln.

Im Mittelalter stand die Bienenhaltung unter kaiserlicher Aufsicht, da Honig zum Süßen und Wachs zur Kerzenherstellung knappe und begehrte Güter waren.
Die Imker, in jener Zeit Zeidler genannt, durften Waffen tragen und hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit. Auf Bienenfrevel folgte meist die Todesstrafe, wobei das zu Tode bringen oftmals durch Aufhängen zwischen wütenden Bienen vollzogen wurde.