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Während der Eisheiligen blieben die Bienen im Holzkasten und haben sich um den Honig gekümmert. Heute schien die Sonne und die Bienen waren unterwegs. Diese günstige Gelegenheit wurde zur Entnahme der verdeckelten Honigwaben genutzt. Bevor die Bienen gemerkt haben das etwas fehlt, waren die ausgeschleuderten Waben wieder im Honigraum.

Das vergangene Wochenende hat mit Regen zur Verminderung des Flugverkehrs beigetragen. Vor lauter Langeweile bauen die Bienen Weiselnäpfchen. Wenn bereits eine Made in der Zelle liegt will das Volk schwärmen. Um das kurzzeitig zu verhindern kann die Zelle zerstört werden. Meistens ist es nicht nur eine Weiselzelle in der eine Made liegt. Alle müssen zerstört werden. Die Bienen bauen dann neue Weiselzellen, die Königin bestiftet die Zelle, das Ei bricht auf und eine Made schlüpft. Danach kann dann das Prozedere wiederholt werden. Entweder bis Juli oder bis das Volk schwärmt, weil eine Zelle übersehen wurde.

Bei bestem Flugwetter und reichem Angebot an Blüten füllen sch die Honigräume und im Brutnest wird es eng. Um für Platz zu sorgen und damit den Schwarmtrieb zu dämpfen wurden heute mehrere Ableger erstellt. Hauptsächlich verdeckelte Brut und ausreichend Bienen um die Brut zu wärmen, kommt mit einer Futterwabe und einer Mittelwand in eine einzargige Beute im Standmaß. Die Ableger bringe ich an einen anderen Stand.

Im Wetteraukreis wurde bei Bienenvölkern in Ortenberg die Amerikanische Faulbrut festgestellt. Dabei handelt es sich um ein sporenbildendes Bakterium, dass die Bienenbrut befällt. Für den Mensch und erwachsene Bienen ist es ungefährlich. Weil sich die Sporen auch über den Honig verbreiten, sollten die Wegwerf-Honiggläser nur geleert und ausgespült in den Glascontainer geworfen werden.

Das Mehrweg-Honigglas des Deutschen Imkerbund kann ungespült bei allen DIB-Imkereien kostenlos abgegeben werden.

Weitere Informationen zu dieser Bienenseuche

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