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Sonnenschein, zweistellige Plus-Temperatur, blühende Hasel, Schneeglöckchen und Krokusse. Für die Bienen bedeutet das die Wiederaufnahme des Sammelflugverkehrs und der Aufzucht von Nachkommen. Mit vollen Hosen krabbeln die Pollensammlerinnen in das Flugloch, während andere für weitere Versorgungsflüge hinausstürzen.

Der dieses Jahr von den Immen produzierte Blütenhonig ist mit 17% Wassergehalt in das pfandfreie Mehrwegglas des "Deutschen Imker Bund" abgefüllt. Während der Öffnungszeiten kann der Honig im örtlichen Edeka gekauft werden.

Um die Vermehrung der Varroa-Milbe einzudämmen ist es empfehlenswert, die Drohnenbrut nach dem Verdeckeln aus dem Baurahmen zu entnehmen und den leeren Baurahmen wieder einzuhängen.  Die ausgeschnittenen Drohnenzellen werden im Kühlschrank zwischengelagert und zeitnah eingeschmolzen. Die gekochte Drohnenbrut wird an Hühner und Gänse verfüttert.

Die gute Entwicklung der Völker kann genutzt werden um Ableger zu bilden. Dazu genügt jetzt eine Brutwabe, eine Futterwabe und eine Leerwabe die in den Ablegerkasten gehängt werden. Der Ablegerkasten wird am besten im Halbschatten aufgestellt. Nach ungefähr zwei Wochen geht die von den Bienen nachgezogene Königin auf Begattungsflug. Nach vier Wochen sollte die junge Königin ein kleines Brutnest angelegt haben. Mit Mittelwänden und Flüssigfutter entwickelt sich der Ableger bis zur Einwinterung zu einem überwinterungsfähigen Volk.

Überall wo die Bienen hinfliegen blüht es und die Völker sind bemüht den reichlich angebotenen Nektar und Pollen einzusammeln. Die Königinnen müssen jetzt fleißig Eier legen und die Drohnenrahmen werden eifrig ausgebaut. Für das Aufsetzen des Honigraums kann es bereits zu spät sein. 

Bei sommerlichen Temperaturen und Überfluss an Nahrung geraten schwarmfreudige Völker ganz schnell in Schwarmstimmung und verlassen mit der alten Königin den Holzpalast. Bereits vor zwei Tagen haben anscheinend Honigbienen den Raum hinter einer Dachverkleidung besetzt. Die sollen da jetzt wieder raus, weil darunter der auch von Menschen genutzte Balkon ist. Um solche, eventuell lästige, Hausbesetzungen zu vermeiden, hilft ein Insektenschutzgitter. Rauskriegen ist wesentlich mehr Aufwand.

 

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