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Laut einer Pressemitteilung der Universität Hohenheim hat ein Forscherteam um Dr. Rosenkranz ein wirksames Medikament gegen die Varroamilbe entwickelt. Anders als die bisherigen Behandlungsmittel wird das Medikament mit dem Futter verabreicht und tötet die auf den Bienen ansitzenden Milben innerhalb weniger Tage. Die ersten Ergebnisse ihrer Forschung haben die Wissenschaftler in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Scientific Report" veröffentlicht. Das Forschungsprojekt wurde von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert.

Bei milden 3°C im Schatten wurden am 17.12.2017 die Bienen mit 3,5-prozentiger Oxalsäuredihydrat-Lösung behandelt. Zum Einsatz kam das von Andermatt BioVet hergestellte Medikament Oxuvar 5,7%, dass vor der Benutzung mit Zucker vermischt wird. Dieses Medikament hat die zur Behandlung der Tiere erforderliche arzneimittelrechtliche Zulassung, die Verwendung ist im Bestandsbuch zu dokumentieren. Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz können mit mehrjährigen Freiheitsstrafen geahndet werden.

DDosierspritze zur Behandlungas fertige Medikament wird dosiert auf die Bienen in den Wabengassen geträufelt. Mit einer Dosierspritze, die das Medikament nach jedem Pumpstoß in der voreingestellten Menge ansaugt, ist die für Bienen und Imker unangenehme Prozedur schnell erledigt. Um die Wirkung der Behandlung festzustellen wird der Beutenboden mit einer "Varroaschublade" verschlossen.

Der nahende Winter hat bereits zu stark reduziertem Flugverkehr geführt, die Brutnester in den Bienenvölkern werden kleiner. Bis zum nächsten Jahr werden die Völker nur noch einmal zur Behandlung mit Oxalsäure geöffnet.

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