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In Deutschland wird mehr Honig konsumiert als produziert werden kann. Der Hauptanteil des verkauften Honigs wird von der Nahrungsmittelindustrie auf den Markt gebracht und aus osteuropäischen Ländern sowie Mittel- und Südamerika importiert.

Wenn auf dem Honigglas nicht "" steht, dann ist es wahrscheinlich keiner.  Sicherlich steht "Honig aus EU- oder nicht EU-Ländern" kleingedruckt auf der Rückseite.

mesolithische Höhlenmalerei eines Honigjägers oder einer -jägerin in den Cuevas de la Araña

Honig war vor der Erfindung des Rübenzuckers das einzige Süßungsmittel das der breiten Masse in Europa zur Verfügung stand.  Nachweislich wurde Honig schon in der Steinzeit durch Honigjägerinnen den Bienen weggenommen.

Der seit den Kreuzfahrten bekannte Rohrzucker war ein Luxusgut und wurde als Heilmittel benutzt. Mit der Erfindung der Zuckergewinnung aus Rübensirup und der damit verbundenen günstigen Herstellung von Zucker verlor der Honig als Süßungsmittel seine Bedeutung. Aufgrund seines hohen Anteils an Zucker ist Honig auch zur Gewinnung von Alkohol geeignet und wurde angeblich schon von den wilden Bewohnern Germaniens zur Herstellung von Met verwendet.

Im Jahr 2008 betrug der durchschnittliche Honigverbrauch 1 kg pro BundesbürgerIn.
Der größte Teil (ca. 80%) des in Deutschland verkauften Honigs wird importiert, wobei hiervon der überwiegende Anteil aus Nicht-EU Staaten stammt. Argentinien als Hauptlieferant lieferte 2009 mehr als 23.000 Tonnen Honig nach Deutschland, die EU-Staaten lieferten zusammen ca. 18.000 Tonnen.

Honig Friedberg Wetterau 61169

Scheiben- oder Wabenhonig ist (laut Honigverordnung):

von Bienen in den gedeckelten, brutfreien Zellen der von ihnen frisch gebauten Honigwaben oder in Honigwaben aus feinen, ausschließlich aus Bienenwachs hergestellten gewaffelten Wachsblättern gespeicherter Honig, der in ganzen oder geteilten Waben gehandelt wird.

Auch wenn nicht Bio drauf steht - Echter Deutscher Honig ist reine Natur.  Die Honigverordnung schreibt vor, dass nichts dem Honig zugegeben oder weggenommen werden darf. Die Weiterverarbeitung des Honigs beschränkt sich auf sieben, rühren und abfüllen.

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